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Damen erneut ohne Sieg in Dippoldiswalde

12. Dezember 2014

von Johanna Mathei und  Franziska Ehrig

Während Jung und Alt sich am 6. Dezember über Nüsse, Süßigkeiten und Obst vom Nikolaus freuten, wollten sich die Damen des VfL Pirna Copitz ihre Schokolade erst verdienen.
Dazu fuhr die Mannschaft zu ihrem dritten Spieltag nach Dippoldiswalde, wo sie auf den Gastgeber TuS Dippoldiswalde 1992 II und die zweite Gastmannschaft SV Blau Gelb Stolpen trafen. Im ersten Spiel des Tages konnten sich die VfL-Damen beide Gegner in Ruhe anschauen. Nach einem überzeugenden 3:1 Sieg der Heimmannschaft über Stolpen war klar, wenn überhaupt Punkte zu holen waren, dann gegen Stolpen. Doch zuerst traten die Copitzerinnen gegen die Gastgeber an.
Diese Partie sollte eine reine Achterbahnfahrt werden. Während die VfLerinnen im ersten Satz gut mitspielten und mit einer soliden Annahme und guter Abstimmung den Spielverlauf immerhin bis kurz vor Ende offen gestalten konnten (21:25), klappte im zweiten Satz rein gar nichts mehr (6:25).
Sich auf den ersten Satz besinnend, mit einer kleinen Aufstellungsänderung und motivierenden Worten der Ersatztrainer, gelang es nun den Gegner in Schach zu halten. Neben der wieder stabilisierten Annahme, konnten nun auch im Block zahlreiche Punkte ergattert werden.
Die Konstanz des Pirnaer Spiels führte die Damen dann auch zum verdienten Satzausgleich (25:17 ; 25:16) und damit in den Tiebreak. Im letzten Satz dieses Spiels schlichen sich beim VfL wieder altbekannte Fehler ein und letzten Endes bewiesen die Damen von Dippoldiswalde mehr Nervenstärke und entschieden mit ihrer Erfahrung das Spiel mit 3:2 für sich (9:15). Dennoch konnten die Copitzerinnen mit diesem Spiel ihren ersten Punkt in der Tabelle erringen.
Im zweiten und vermeintlich leichteren Spiel wollte man an diesen Erfolg anknüpfen. Doch scheinbar waren die 5 vorangegangenen Sätze zu kraftraubend gewesen. Schnell ließen sich die Damen von harten Angriffen über die gegnerische Mitte einschüchtern. Dazu kam wieder die fehlende Genauigkeit in der eigenen Annahme, welche zusätzlich zur Verunsicherung führte. Verletzungsbedingt konnten nun, im ohnehin kleinen Kader, auch keine Wechsel mehr vorgenommen werden. So konnte man sich in diesem Spiel nie eine Führung erarbeiten und hatte keine Chance gegen die gut aufeinander abgestimmten Stolpenerinnen und unterlag folgerichtig mit 0:3 (22:25,12:25,15:25).
Nun geht es für die Damen vom VfL Pirna Copitz erst einmal in die Weihnachtspause, bevor sie am 10. Januar in Hainichen wieder angreifen wollen und gegen den Roßweiner SV und die SG Großröhrsdorf die Hinrunde beenden werden.

Es spielten:
Zuspiel: Elke Miertschink
Mittelblock: Teresa Ziegenbalg, Susann Strangalies
Außenangriff: Steffi Schlichter, Hella Pischang, Denise Hartmann
Diagonal: Johanna Mathei
Trainer: Franziska Ehrig, Katja Schubert

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Johanna Mathei (8) Angriff