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Der VfL zeigt erneut Nerven

Pirnaer verlieren mit 2:3

29. Oktober 2011

von Robert Liebscher

Am 3. Spieltag der Sachsenklasse Ost trat der VfL Pirna-Copitz 07 zum Auswärtsspiel beim Post SV Dresden an. Im ersten Spiel besiegten die Hauptstädter ihrer ersten Gegner SV Elbland Coswig-Meißen in einem spannenden Spiel denkbar knapp mit 3:2.

Im Anschluss waren die Copitzer gefragt. Im Vergleich zum letzten Spieltag, an dem man eine bittere 2:3 Niederlage gegen die Elbländer einsteckte, mussten Sven Knauer und Philipp Effmert berufsbedingt passen, so dass Trainer Harald Oehme mit 8 Akteuren eine gute Basis zur Verfügung stand. Nachdem man unter der Woche erfolgreich gegen Sachsenligist USV TU Dresden testete, gingen die VfLer gut gewappnet ins Spiel.

Im ersten Satz erhielt Jens Jendrzejewski den Vorzug vor Tom Liebscher. Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös. Nur das Dresden im Gegensatz zu den Pirnaern besser ins Spiel fand und sich deutlich absetzten konnte. Bei den Mannen um Kapitän Stefan Pfeiffer lief nicht viel zusammen. Es scheiterte teilweise schon an der Annahme, was es für Zuspieler Dirk Hufnagl schwer machte ein variables Spiel aufzuziehen. Zu oft fand der Angriff dann seinen Meister im Block oder die gut eingestellte gegnerische Abwehr parierte zum erfolgreichen Gegenangriff. Die Mannschaft wirkte stark verunsichert und verlor  folglich den Satz nach nur 17 Minuten mit 12:25.

Der nächste Spielabschnitt, in dem Tom Liebscher für Jens Jendrzejewski begann, startete ähnlich verhalten wie der vorherige Satz, mit dem einzigen Unterschied, dass der Rückstand nicht aussichtslos erschien. Im Außenangriff lief bei den Copitzern nicht viel zusammen, zu selten konnte der starke Doppelblock der Gastgeber überwunden werden. Vor allem Robert Liebscher hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, der folglich beim Stand von 16:21 durch Jens Jendrzejewski ersetzt wurde. Es waren die Diagonalangriffe von Adrian Ziegra und die beiden Mittelblocker die Pirna jetzt im Spiel hielten. Zwar kamen die Gäste zum Ende nochmal bedrohlich nahe und verkürzten von 17:23 auf 22:24, doch die Postler machten anschließend den Sack zu und erhöhten zum 2:0 nach Sätzen.

Wer jetzt glaubte die Schützlinge von Harald Oehme kämen langsam ins Rollen wurde bitter enttäuscht. Wieder  war es die instabile Annahme, die es dem Gegner einfach machte zu punkten. Gleich von Anfang an musste man einer Hypothek von 3-4 Punkten nachlaufen. Ab Mitte des Satzes schienen sich die VfLer zu fangen. In dieser Phase war es immer wieder der nun gut arbeitende Block der einfache Punkte erlangte, so dass sich allmählich der Spieß umdrehte und die Dresdner gezwungen waren beim 15:13 eine Auszeit zu nehmen.  24:20 stand es als Dirk Hufnagl zum Satzball aufschlug, doch ein 4 Punktevorsprung sollte nicht zum direkten Satzgewinn reichen. Erst mit einem Fehler des Gegners beim 26:25 verkürzten die Gäste zum 1:2.

Ohne Robert Liebscher, dafür mit Jens Jendrzejewski begann Spielabschnitt 4. Beim Stand von 6:6 trat der gegnerische Außenangreifer Nico Krückeberg zum Aufschlag an und schenkte dem Annahmeriegel um Libero Christoph Zierold 6 Sprungaufschläge ein. Einen 6 Punkterückstand galt es nun aufzuholen. Doch schaffte man es allenfalls den Abstand zu halten, so dass Harald Oehme mit der 2. Auszeit beim Stand von 12:19 seinen letzten Trumpf zog. Diese sollte jedoch ihre Wirkung nicht verfehlen. Beim 14:20 stand Mittelblocker Burkart Preuß am Service und legte zum sagenhaften 24:20 vor. Nun war das Zusammenspiel zwischen Block und Abwehr nahezu ideal. Genau wie im Satz zuvor ließ man unverständlicher Weise den Gegner wieder gleichziehen, um dann doch noch 26:24 zu gewinnen.

Tiebreak hieß es nun in der Sporthalle der 93. Grundschule Dresden. Der psychologische und physische Vorteil lag nun eindeutig auf der Seite der Gäste, war es doch bereits der 10. Satz den der Post SV heute bestritt. So konnte man schnell auf 5:1 davonziehen und als es 11:4 stand, schienen schon alle Messen gelesen. Doch heute war nicht der Tag der Pirnaer und so kam es wie es kommen sollte, der Vorsprung schmolz schneller dahin als den Copitzern lieb war. Beim Stand von 11:11 sollte Robert Liebscher, eingewechselt für Tom Liebscher,  noch einmal die Kohlen aus dem Feuer holen. Ein mageres Pünktchen sprang noch heraus, so dass nach 2 Stunden Spielzeit der Post SV Dresden als Sieger feststand. 3:2 (-12, -22, 25, 24, -12). Dieses Spiel bestätigte einmal mehr die alte Volleyballweisheit: Im Volleyball ist alles möglich.

Am nächsten Spieltag, der am 12.11.2011 im Berufsschulzetrum Pirna-Copitz stattfindet, empfängt der VfL die Gäste aus Zittau 09 und mit Valtenberg, den bis jetzt ungeschlagenen Tabellenführer. Siegen ist dort Pflicht, wenn man am Saisonziel Aufstieg weiter festhalten will.

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