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Enttäuschende Niederlage für Copitzer Volleyballer

0:3 beim Spitzenreiter

22. Februar 2015

von Stefan Pfeiffer

Die eigenen Erwartungen waren für das anstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenführenden SV Kreuzschule Dresden hoch gesteckt. Zum einen hatte man noch aus der knappen Niederlage im Heimspiel eine Rechnung offen – zum anderen bestand noch die theoretische Chance zum Anschluss an die Spitze. Scheinbar hatten sich jedoch die VfLer zu sehr unter Druck gesetzt, denn am Ende gab es einen glanzlosen Auftritt am Samstag. Um genau 15 Uhr stand fest, dass die Copitzer 1. Männermannschaft ihre schlechteste Leistung in der Sachsenklasse seit langem geboten hatte. Mit 0:3 (-14,-16,-10) war man den Landeshauptstädtern klar unterlegen.

Im Kader von Trainer Harald Oehme fehlten diesmal Jens Jendrzejewski und Sebastian Sandig. Weiterhin waren einige Spieler grippal angeschlagen und konnten an den letzten Trainingseinheiten nicht teilnehmen. Trotzdem gab es auf allen Positionen Optionen zum Wechsel.

Für den VfL nicht untypisch ging es zu Beginn des ersten Satzes gleich mit einem 0:3 Rückstand los. Doch nach einem weiteren Abtasten wurde es schon langsam unheimlich. Nur selten schafften es die Pirnaer den Spielaufbau vollständig oder sicher abzuschließen. Regelmäßig sorgten Fehler in der Annahme, im Zuspiel oder Angriff für einen fehlenden Druck im Abschluss am Netz. So kam keine mannschaftliche Geschlossenheit bzw. Kampfgeist auf. Der Gastgeber baute so seinen Vorsprung in großen Schritten (5:11, 9:17) aus. Nach 18 Minuten kam es zum ersten Satzverlust (14:25).

Der Rest der Partie ist analog zum ersten Durchgang schnell erzählt. Jedes Mal lagen die Copitzer gleich mit 0:3 zurück. Bei eigenem Aufschlag wurden danach nie mehr als zwei Punkte hintereinander erzielt. Trotz aller ausgenutzten Wechseloptionen löste sich diese gespenstige Situation nicht auf. Die VfLer schafften es nicht, sich zu motivieren und eine mögliche Wende herbeizuführen. Bitter musste man zwei weitere Satzverluste mit nur 16 und 10 eigenen Punkten hinnehmen, was am Ende auch Tränen der Enttäuschung auslöste.

Damit muss der VfL endgültig seine Aufstiegsambitionen für diese Saison begraben. Durch den Erfolg der konkurrierenden Zittauer beim SV Elbland Coswig-Meißen sind die Pirnaer auch wieder auf den dritten Platz abgerutscht. Dieser schwarze Tag in der Vereinsgeschichte muss abgehakt werden, um wieder erfolgreich in den verbleibenden Partien angreifen zu können. Weiter geht es in drei Wochen im letzten Auswärtsspiel gegen den SV Kaupa-Neuwiese.

Es spielten:
Außenangriff – Tom Liebscher, Rico Feldmann, Ron Heinold
Mittelblock – Burkart Preuß, Karsten Skupin, Stefan Pfeiffer
Diagonal – Marc Wiener
Zuspiel – René Renger, Michael Krause
Libero – Christoph Zierold
Trainer: Harald Oehme

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