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VfL-Volleyballer beenden Saison mit Niederlage

Platz 5 zum Saisonabschluss

10. April 2017

Von Stefan Pfeiffer

Am letzten Spieltag der Sachsenklasse Ost trafen die bis dahin besten drei Männermannschaften aufeinander. Während der VfL Pirna-Copitz 07 im ersten Spiel gegen den Gastgeber USV TU Dresden III nur in Erwartung eines Sieges den dritten Tabellenplatz verteidigen konnte, mussten in der zweiten Partie die Landeshauptstädter selbst bei einem Punktgewinn gegen Pirna noch weitere Zähler gegen Hoyerswerda einfahren, um die Tabellenführung zu verteidigen und damit Staffelsieger zu werden. Auf den weiteren Plätzen lauerten der VV Zittau 09 und der MSV Bautzen 04, die sich noch Chancen auf die „Bronzemedaille“ erhofften. Vorweggenommen sei, dass beide Verfolger ihre Aufgabe mit einem klaren 3:0 Sieg erfolgreich erledigt haben.

Leider standen dem Copitzer Team zum Saisonfinale kurzfristig insgesamt drei Volleyballer nicht zur Verfügung. Trainer René Renger hatte somit nur jeweils eine Wechseloption auf der Diagonal- und Außenposition. Wiederum konnte nur er selbst als Libero die beiden Mittelblocker Meschke und Kapitän Pfeiffer auf den Hinterfeldpositionen entlasten.

Der Spielbeginn verlief wie so oft mit einem ersten vorsichtigen Abtasten (4:6). Danach bestimmte jedoch der USV die weiteren Ballwechsel. Pirna brachte sich durch viele Fehler im Aufschlag immer wieder aus dem Rhythmus. Nach der zweiten Auszeit (13:22) konnten die Copitzer doch beweisen, dass sie selbst mit einfachen aber gezielten Aufschlägen und vor allem besserem Stellungsspiel dem Tabellenersten Paroli bieten konnten. Trotz Verkürzung des Rückstandes ging aber erste Satz (20:25) verloren. Doch den Aufschwung nahmen die VfLer mit in den zweiten Durchgang und legten gleich mit einer 5:1 Führung los. Besonders durch die nun fast fehlerfreie Verteidigung in Block und Abwehr konnten die Dresdner zu Fehlern im Angriff gebracht werden. Völlig im Rausch spielend war mit einem klaren 25:14 der Ausgleich geschafft. Mit einer analogen Leistung überrannte man auch im dritten Satz (25:16) den USV. Damit holte sich Pirna die Führung (2:1) zurück und sicherte sich den ersten Punkt. Nun stellte der folgende vierte Satz, den beide Mannschaften gewinnen mussten um ihr Ziel verwirklichen zu können, die Schlüsselstelle der Begegnung dar. Scheinbar hatten die Copitzer Volleyballer jedoch zu viel Energie in die Aufholjagd gesteckt, so dass nun die Konzentration in der Abstimmung zwischen Block und Abwehr fehlte. Trotz unverändert stabilem Spielaufbau aus der ersten Annahme behielt nun der Gastgeber die Oberhand bei längeren Ballwechseln. Nach 10:10 brach der Kontakt ab und Pirna kam zunehmend in Rückstand (20:25). Obwohl mit Zierold und Graubner zwei frische Kräfte für den Tiebreak kamen, blieb das Spiel des VfL von vielen Eigenfehlern geprägt. Lediglich eine strittige Schiedsrichterentscheidung brachte kurz vor dem Seitenwechsel noch ein letztes Aufbäumen zum 6:7-Anschluss. Am Ende verzweifelten die Pirnaer im Angriff am Block des USV bei nun auch schlechterer Annahme. Mit einem klaren 15:8 nach 99 Minuten Spieldauer holten sich die Dresdner nicht nur den Sieg sondern sicherten sich die Chance auf die Verteidigung des ersten Platzes im nächsten Spiel. Dies verlief ähnlich mit wechselnden Vorteilen für beide Mannschaften. Am Ende wurden jedoch beide Mannschaften belohnt – Hoyerswerda mit einem 3:2 – Sieg und der USV durch die Punkteteilung mit dem Meistertitel.

Der VfL rutscht nach dem letzten Spieltag aus den Medaillenrängen auf Platz 5 und verpasst somit die Chance auf ein mögliches Aufstiegsrecht. Trotz der Niederlage waren die Pirnaer Volleyballer aber die beste Mannschaft in der Rückrunde und verabschieden sich mit vielen guten Erinnerungen an spannende Spieltage in die Sommerpause. Dann werden die Bälle jedoch nicht ruhen, denn auch im Sand wollen die VfLer sachsenweit am Netz angreifen.

Es spielten:

Zuspiel: Michael Krause
Außenangriff: Rico Feldmann, Christoph Zierold, Ron Heinold
Mittelblock: Stefan Meschke, Stefan Pfeiffer
Diagonal: Jens Jendrzejewski, Daniel Graubner
Libero/Spielertrainer: René Renger

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1. Herren_15-16_weiß-rot
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