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VfL-Volleyballer punkten doppelt im Heimspiel

Maximale Ausbeute bringt Platz 4

2. Februar 2014

Von Stefan Pfeiffer

Zum dritten Heimspieltag empfing der VfL Pirna-Copitz 07 den SV Elbland Coswig-Meißen und den VV Zittau 09. Gegen beide Mannschaften gab es in der Hinrunde knappe Tiebreak-Entscheidungen mit einem Sieg und einer Niederlage. Diesmal sollten es mehr als nur drei Punkte aus zwei Spielen werden. Trainer Harald Oehme hatte die Messlatte hoch angesetzt und forderte die ersten sechs Punkte. Mit dem letzten Sieg gegen den Tabellenzweiten SV Kreuzschule hatten sich die Pirnaer von den Abstiegsplätzen befreit und auf Platz sechs klettern können. Am Samstag gab es dann den nächsten Befreiungsschlag gegen zwei unmittelbare Mitkonkurrenten. Gegen den SV Elbland Coswig-Meißen gab es einen klaren 3:0 (21,13,17) Sieg und auch die Begegnung gegen den VV Zittau 09 konnte hoch umkämpft mit 3:1 (19,-23,22,20) gewonnen werden. Damit bleibt der VfL 2014 im vierten Spiel ungeschlagen und die neue Turnhalle des Schiller-Gymnasiums hat sich erneut als gutes Pflaster erwiesen.

Da Jens Jendrzejewski nach seiner Sprunggelenksverletzung vom Dezember die letzten Trainingseinheiten erfolgreich absolviert hat, war der Kader des VfL erstmalig wieder fast vollständig. Er kam im dritten Satz des ersten Spieles sowie in der Schlussphase der zweiten Begegnung zum Einsatz. Ansonsten agierte die Stammformation um Zuspieler René Renger von Anfang an souverän. Immer früh in Führung liegend, konnte man die Elbländer vor allem durch druckvolle Angriffe und Aufschläge kontrollieren. Die nachfolgende Unsicherheit des Gegners machte den Pirnaer Block noch erfolgreicher. Wichtig für das Selbstvertrauen war die Konsequenz mit der man auftrat und dass keine großen Serien von Punktverlusten zugelassen wurden.

Ohne Satzverlust hatte der VfL auch Kraft für die Partie gegen den VV Zittau gespart. Gegen die junge und athletisch starke Mannschaft mit ihrem schnellen Passspiel war mehr Einsatz und Konzentration notwendig. Zuspieler Sebastian Sandig übernahm die Regie. Auch die Abwehr musste sich umstellen, da öfter Einer-Block-Situationen auftraten. Trotzdem blieben die Copitzer diszipliniert und mutig bei ihren Aktionen. So gelang nach einem ersten Abtasten ab Satzmitte eine kleine Führung, die zum 25:19 noch ausgebaut wurde. Der gleiche Vorteil (22:20) konnte im zweiten Durchgang nicht genutzt werden. Durch Ungenauigkeiten in der Annahme blieb der Angriff im Block oder in der Abwehr der Zittauer hängen (23:25). Doch mit viel Moral ging es trotz des unnötigen Satzverlustes druckvoll im dritten Satz weiter. Vor allem der Pirnaer Block stellte sich besser auf die starken Außenangreifer ein. Auch wenn es zum Schluss wieder etwas knapper wurde, hielt die Führung zum 25:22. Ein Herzschlagfinale gab es im vierten Satz. Nach außen hin schien es, als ob sich der VfL plötzlich aufgab, denn in Annahme und Angriff lief nichts zusammen Zittau zog über 7:2 auf 11:5 vorbei. Die Ruhe bewahrte der eingewechselte René Renger mit einer starken Aufschlagserie. Dies sorgte auch für mehr Kampfgeist und Einsatzwillen. Da Pirna die langen Ballwechsel auch für sich entscheiden konnte, war der Wideranstand von Zittau gebrochen (12:11). Weitere sieben Punkte folgten mit Burkard Preuß am Aufschlag und guten Blockaktionen der Netzspieler (20:14). Am Ende fanden auch die Pirnaer Außenangreifer wieder ins Spiel und setzten die erfolgreichen Schlussakzente (25:20). Nach spannenden 100 Minuten mit tollem Volleyball kannte die Freude der Copitzer keine Grenzen mehr. Die maximale Ausbeute war erreicht und der VfL schiebt sich sogar vorbei an Görlitz und Freital auf Platz vier der Sachsenklasse Ost.

Es spielten: Tom Liebscher, Christoph Zierold, Jens Jendrzejewski, Burkart Preuß, Stefan Pfeiffer, René Renger, Sebastian Sandig, Marc Wiener, Dirk Riehmer
Trainer: Harald Oehme

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VfL vs. Hoyerswerda_VfL-Team_Foto von Marko Förster