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VfL-Volleyballer verlieren Duell um die Spitze

Sieg und Niederlage zum Heimspieltag

7. Dezember 2014

Von Stefan Pfeiffer

Am Samstag lud die erste Männermannschaft des VfL Pirna-Copitz 07 zum zweiten Heimspieltag ein. Beim letzten Auftritt der Hinrunde empfingen die Sachsenklasse-Volleyballer den SV Traktor Naundorf und den aktuellen Spitzenreiter SV Kreuzschule Dresden. Da unverändert Außenangreifer Marc Wiener nach seiner Mittelfussfraktur sowie für die nächsten Monate berufsbedingt auch Ron Heinold fehlen, holte Trainer Harald Oehme zwei Jugendspieler aus dem Kader des aktuellen U20-Bezirksmeisters, um Wechseloptionen zu haben.

In der ersten Begegnung gegen den Tabellenvierten aus Naundorf war der VfL in der Pflicht einen klaren Sieg einzufahren, um Kräfte zu sparen und die Chance auf die erneute Tabellenführung zu waren. Dies ließ sich im ersten Satz gut an. Mit Zuspieler Michael Krause und Jugendspieler Daniel Graubner im Diagonalamgriff erspielte sich Pirna eine klare Führung (18:10) und wechselte nach 20 Minuten mit 1:0 die Seiten. Aus dieser Leichtigkeit heraus verschlief man jedoch völlig den zweiten Satz (7:15). Somit war Trainer Harald Oehme gezwungen doch auf seine Stammsechs umzustellen. Trotz des Satzverlustes (20:25) fanden die Copitzer Volleyballer um Kapitän Stefan Pfeiffer wieder in ihr Spiel und gewannen klar die nachfolgenden Durchgänge zum 3:1 (17,-20,18,22). Nach 84 Minuten waren die erwarteten drei Punkte eingefahren und die Kür konnte beginnen.

Neben dem VV Zittau sind die bisher ungeschlagenen Dresdner Kreuzschüler die heißesten Konkurrenten um die diesjährige Meisterschaft. Bereits in den letzten Jahren waren sie schon zeitweise in der Sachsenliga aktiv gewesen und gegen den VfL gab es meist hochklassige Duelle, aus denen Pirna auch schon als Sieger hervorgegangen ist. Mit dieser Motivation ging die gleiche Stammsechs um Libero Christoph Zierold wie in der Partie gegen Zittau vor zwei Wochen auf das Feld.

Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn des ersten Satzes bekam Pirna jedoch danach die Routine und Sicherheit der Gäste zu spüren. Mit jedem eigenen Fehler geriet der VfL immer mehr in Rückstand, so dass man nach 20 Minuten und 18:25 gleich den ersten Durchgang abgegeben hatte. Auch danach blieben die Copitzer im Hintertreffen (8:12). Erst die Umstellung im Zuspiel brachte wieder Sicherheit im Angriff. Damit stieg auch das Selbstbewusstsein, was die Leistung im Block- und Abwehrverhalten besserte. Nach dem Ausgleich 16:16 zog der VfL zum 1:1-Satzausgleich (25:19) davon. Leider konnten die Pirnaer das Niveau nicht halten und verloren analog zum ersten Satz schrittweise die Punkte an die Gäste – 19:25. Der vierte Durchgang wurde zum Entscheidungssatz, wollte man wenigstens den Landeshauptstädtern Punkte abnehmen. Wieder blieb man nur zu Beginn auf Augenhöhe (8:8) und geriet danach durch fehlenden Angriffsdruck in Rückstand (12:18). In einem sensationellen Endspurt bäumte sich der VfL noch einmal auf, schien beim vermeintlichen 23:23 die Dresdner geknackt zu haben. Jedoch revidierte der erste Schiedsrichter die richtige Entscheidung seines Linienrichters zu Ungunsten von Pirna. Nach dem 22:24 nutzten die Gäste gleich ihre erste Chance und besiegelten die 1:3-Niederlage (-18,19,-19,-22). Danach bestanden Frust und Verzweiflung auch bei den anwesenden Zuschauern über die unglückliche Entscheidung in dieser hochspannenden Spielphase.

Der VfL bleibt noch punktgleich hinter dem SV Kreuzschule Dresden auf Platz zwei – hat aber bereits zwei Niederlagen auf seinem Konto. Nächste Woche treffen die Landeshauptstädter im Heimspiel auf den VV Zittau, wo die Hinrunde beendet wird und damit die bisherige Leistung des VfLs im Spitzentrio eingeordnet werden kann.

Es spielten:
Außenangriff – Tom Liebscher, Rico Feldmann
Mittelblock – Burkart Preuß, Karsten Skupin, Stefan Pfeiffer, Oliver Wustmann
Diagonal – Jens Jendrzejewski, Daniel Graubner
Zuspiel – René Renger, Michael Krause, Sebastian Sandig
Libero – Christoph Zierold
Trainer: Harald Oehme

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Im Angriff Feldmann (4)