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Aus der Geschichte der Pirnaer Eisbrecher

In der Broschüre des Sportvereins VfL Pirna-Copitz von Juni 1996 heißt es:

"Sie gehören sicherlich zu den schillernden Figuren des VfL Pirna-Copitz, die rund 15 Winterschwimmer, die alljährlich trotz klirrender Kälte in die eisigen Fluten steigen".

Die Pirnaer waren stets eine kleine, aber sehr engagierte Truppe. Bei den Treffen der Winterschwimmer waren die „Eisbrecher“ stets eingeladen und dann auch aktive Teilnehmer. Startorte für Pirna waren u. a.: Karl-Marx-Stadt /Chemnitz, Weißwasser, Potsdam, Riesa, Berlin, Leipzig, Bischofswerda, Lubmin, Radebeul, Öderan, Osterburg, Ferchland, Gera, Radebeul und andere Orten.

1997 – Internetpräsenz

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Anfang der 90-er Jahre häuften sich die Veranstaltungen der Winterschwimmer und es gab viele Terminüberschneidungen. Deshalb setzten sich die Pirnaer mit den anderen großen Gruppen zusammen und versuchten einen festen Terminkalender beim Winterschwimmen einzuführen. Das gelang nur bedingt. Aber letztlich haben sich einige wichtige Treffen und Termine durchgesetzt, auch der von Pirna. Um alle Winterschwimmergruppen zu informieren und Veranstaltungen zu veröffentlichen, hat R. Reichel eine Internetseite eingerichtet, eine Plattform für alle deutschen Winterschwimmer. Immerhin hatten sich dort 88 Gruppen angemeldet und stellten sich vor, nannten ihre Trainingszeiten, ihre Ansprechpartner und luden über diese Seite zu Veranstaltungen ein. Die Page www.winterschwimmen.de existiert immer noch als zentrales Informationszentrum. Sie wird seit 2011 von einem Anderen Eisbader geführt.

Die Zusammenstellung von Adressen und Ansprechpartnern hatte auch einen nicht beabsichtigten Aspekt: Ostseehotels laden über unsere Liste zum kommerziellen Winterbaden an die Ostsee ein.

1998 – Neptun kam übers Eis

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Zum 4. Eisfasching war wieder ein richtiger Winter, das Thermometer zeigte minus 8°C, der Copitzer See war fest zugefroren und musste aufgesägt werden. So konnten Neptun und Wassernixe - mit einem Schlitten von einem Schneemensch gezogen - über den See anreisen. Und auch die vielen Zuschauer (1.500) bestaunten die 100 Winterschwimmer in ihren tollen Kostümen.

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1999 – 25. Donauschwimmen

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Ganz neue Erfahrungen sammelten die „Eisbrecher“ in Neuburg. Im Fluss schwimmen, noch dazu in der Donau, ein neues Gefühl. Die Wasserwacht organisiert dort im Januar seit Jahren ein Schwimmen der DLRG, natürlich in Neoprenanzügen. Aber die „echten“ Winterschwimmer aus Sachsen, nur in Badehosen und Pudelmütze bekleidet, haben den Donauschwimmern klar die Show gestohlen. Das 25. Donauschwimmen vor einer tollen Stadtkulisse, vor 10.000 Zuschauern, bei strengem Frost, sehr kalt und nicht ungefährlich, war aber ein überwältigendes Erlebnis. Eine Faschingsveranstaltung mit 1000 Teilnehmern in einer großen Sporthalle setzte noch einen weiteren Akzent.

2000 - 20 Jahre Winterschwimmen in Pirna

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(Auszug SZ) „Über 100 Sportler waren bei der Veranstaltung dabei. Am weitesten angereist waren die Sportler aus den Niederlanden, aus München und aus Stralsund. Leider hatte der Wettergott in diesem Jahr kein Einsehen mit den Winterschwimmern. Statt Eis und Schnee bescherte er uns Sonne und Wärme. Das Wasser normal kalt (2,8°C), aber die Luft war mit 11°C wie im Frühling. Trotzdem waren zu diesem Spektakel über 700 Zuschauer gekommen. Höhepunkt war die Einlösung einer Wette. Ein PSR Reporter musste mit ins kalte Wasser.“

1998 / 2009 Elbeschwimmen

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Das Elbeschwimmen in Dresden zwischen der Carolabrücke und der Augustusbrücke und das Schwimmen in Bad Schandau gehören zu Pflichtveranstaltungen der Pirnaer. Beide Schwimmen sind sehr unterschiedlich. Während in Dresden der Wasserstand meist sehr gering war und das Schwimmen oft ein Laufen in der Elbe war, ist die Wassertiefe in Bad Schandau über 2 Meter. Durch den Einfluss der Kirnitzsch ist die Elbe besonders kalt und hat eine große Strömung. Als Lohn gibt es hier einen Besuch der Therme.

2005 - 25 Jahre Pirnaer Eisbrecher

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(Auszug SZ) „Die Bedingungen für das Spektakel der rund 100 Eisbader sind fantastisch. Petrus hat am Sonnabend extra fürs Jubiläum blauen Himmel und Sonnenschein bestellt. Auch der Natursee lässt sich mit einer sechs Zentimeter dicken Eisschicht nicht lumpen. „Während das Thermometer draußen vier Grad anzeigt, misst das Wasser um null Grad", teilt Günter Schwanitz der fröstelnden Menge mit. Seine Moderation hält etwa 800 Zuschauer zwei Stunden bei Laune. Die gastgebenden Pirnaer Eisbrecher rücken dann jubiläumsgemäß mit einer alten, aufgemöbelten Feuerwehr an. Alle Vereinsmitglieder sind heute am Start, freut sich Vereinschef Rolf Reichel. Er begrüßt ganz herzlich den Pirnaer Harald Friedrich, den mit 75 Lenzen ältesten Aktiven. Der Beifall gilt natürlich allen 100 Sportlern, die über 20 Vereine und Orte repräsentieren. Pirnas Bürgermeisterin Inge Human überbringt die Grüße der Stadt zum Vereinsjubiläum. Sie ruft den Aktiven ein herzliches Bleiben Sie gesund zu.“

 

Pirnas lustige Kostüme

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Während beim Training die Eisbader nur Pudelmütze - der Kopf muss warm bleiben - und höchstens eine Badehose tragen, gehören zum Eisfasching immer lustige Kostüme. Das schönste war ohne Zweifel der Pirnaer Lindwurm, der alle Pirnaer in einer langen Raupe vereinte. Aber auch als „Götter“, „Witwe Bolte“ oder „Kalte Säcke“ konnte man die Eisbrecher bestaunen.

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2010 - 30 Jahre Eisbrecher Pirna

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Auf dieses Jubiläum hatten wir uns gut vorbereitet, eine Broschüre mit Texten, Episoden und Bildern aus 30 Jahren Winterschwimmen wurde erstellt und viele Gastschwimmer hatte ihr Kommen angemeldet. Diese Gruppen reisten bereits am Donnerstag an und wanderten am Freitag mit uns rund um den Pfaffenstein. Am Abend im Gießer zeigte wir einen DVD-Film über unsere 30 jährige Geschichte.

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2011

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Der Aufwand und die finanziellen Mittel für solche Großveranstaltungen sind für unsere kleine und leider auch immer älter werdende Gruppe zu groß. Aber verzichten auf den Eisfasching im Copitzer Natursee wollen wir nicht. Deshalb gibt es jährlich nur noch ein kleines Winterschwimmen in Pirna. Dazu laden wir Gaststarter aus unseren Nachbargruppen ein, so dass die mutige Schar, die dann ins kalte Wasser oder lieber ins Eisloch springt, stets 50 Aktive umfasst und ein paar treue Zuschauer stehen immer wieder dabei und schütteln nach wie vor ihre Köpfe über die „Verrückten“.

2012 - EINE KETTENSÄGE MACHT SCHLAPP

Kettensäge

 

Richtiger Winter und Eis – und dann auch noch 18 cm dick! Gut, dass die Feuerwehr für uns eine Kettensäge hatte. Aber schon nach einigen gesägten Schollen blieb sie stehen - eingefroren, einfach eingefroren! Da mussten wir wieder zur Eisaxt greifen und mit viel Schweiß das Loch in den See brechen.

Zum Fasching im Eisloch kamen über 50 Winterschwimmer aus der Umgebung und hatten natürlich ihren Spaß daran vom dicken Eisrand ins Wasser zu springen. Den 250 Zuschauern war es eiskalt, aber die „Eisbären“, „Eisfüchse“, „Robben“, „Eishaie“ und „Pinguine“ hatten ihren Spaß im Eisloch. (Rolf Reichel)